Förderung

Klimafonds finanziert jetzt auch Machbarkeitsstudien für Solaranlagen

Große Solaranlagen sind vor allem in der Industrie und Fernwärme ein wichtiges Thema. Der Klima- und Energiefonds fördert die Anlagen nun das zehnte Jahr in Folge. Erstmals werden heuer auch Machbarkeitsstudien finanziert.

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Auch heuer wieder startet der Klima- und Energiefonds sein Förderprogramm für solare Großanlagen, Beginn war diesen Monat. Das Programm „Solarthermie – große Solaranlagen“ gibt es seit mittlerweile zehn Jahren. Gefördert werden damit betriebliche Installationen innovativer solarthermischer Anlagen ab 100 Quadratmetern. Zu den Zielgruppen gehören unter anderem Produktionsbetriebe, Energieversorger und Tourismusbetriebe.

Was dieses Jahr neu ist: Erstmals können auch Planungs- und Machbarkeitsstudien für Anlagen ab 5.000 Quadratmeter gefördert werden. So sollen Unternehmen und Heizwerke zu solaren Großanlagen ermuntert werden.

Während die Förderung für Investitionen in Großanlagen bis zu 50 Prozent gefördert werden, können Machbarkeitsstudien zur Vorbereitung von Anlagen sogar bis zu 100 Prozent gefördert werden.

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Die großen Anlagen sind vor allem in der Fernwärme und der Industrie ein Thema, wo enorme Wärmemengen benötigt werden. „Ein Beispiel sind Biomasse-Nahwärmeanlagen, wo es im Sommer zu längerer Teillast kommen kann, was dem Kessel auf Dauer schadet. Hier könnte eine solare Großanlage den Sommerbetrieb übernehmen“, so Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar.

Im Zuge einer Machbarkeitsstudie werden die Umsetzungsmöglichkeit von solarthermischen Großanlagen auf der Detaillierungsebene einer Entwurfsplanung beschrieben und behördliche Auflagen abgeklärt. Die Hälfte der Unterstützung wird bei Auftragsvergabe bezahlt, der Rest nach Abnahme des Endberichts. Die entsprechenden Beträge liegen zwischen 35.000 und fast 100.000 Euro. 

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