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Kärntner Energieversorger Kelag verbesserte Halbjahres-Ergebnis

Der Kärntner Energieversorger Kelag hat sein Ergebnis im ersten Halbjahr 2019 verbessert. Welche Faktoren für das Umsatzplus sorgten.

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Der Energieversorger Kelag konnte seine Halbjahres-Bilanz verbessern.

Wie der Kärntner Energieversorger Kelag nun bekannt gab, stiegen die Umsatzerlöse gegenüber der Vergleichsperiode 2018 um 7,2 Prozent auf 636 Millionen Euro. Das Operative Ergebnis zog gleich und kletterte um sieben Prozent auf 92,8 Millionen Euro, das Konzernergebnis wuchs um 11,8 Prozent auf 69,2 Millionen Euro.

"Die Ergebnisverbesserung resultiert vorrangig aus nachhaltig steigenden Großhandelspreisen an den Strombörsen, aus einem besseren Beteiligungsergebnis sowie unserem konsequenten Kostenmanagement", sagte Vorstand Armin Wiersma. Preiserhöhungen für Konsumenten gab es in diesem Zeitraum keine. Erst jetzt mit September wurde der Strompreis angehoben.

Bei Strom- und Gasabsatz gab es im ersten Halbjahr leichte mengenmäßige Rückgänge, bei Wärme ein Plus. Die Wasserführung im ersten Halbjahr lag mit rund 104,5 Prozent nicht so hoch wie 2018, aber dennoch über dem langjährigem Durchschnitt. Im laufenden Jahr werden etwa 160 Millionen Euro in Sanierung und Ausbau von Kraftwerken und Infrastruktur investiert. Das größte Laufkraftwerk der Kelag, das Gailkraftwerk Schütt, wird bis 2020 um 25 Millionen Euro generalsaniert. In Montenegro werden ein Kleinwasserkraftwerk und ein Windpark errichtet, die im Herbst in Betrieb gehen sollen.

Die Bilanzsumme der Kelag erhöhte sich leicht auf 2,1 Milliarden Euro, die Eigenkapitalquote lag bei 42,5 Prozent. Die Nettoschulden erhöhten sich um 8,4 Prozent auf 587,5 Millionen Euro. Das ergibt einen Nettoverschuldungsgrad von 65,8 Prozent. (APA/red)

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