Kongress e-nova 2014

Jetzt Vorträge einreichen

Die Fachhochschule Burgenland GmbH veranstaltet am 13. + 14. November 2014 am Forschungs- und Studienzentrum Pinkafeld den wissenschaftlichen Kongress „e-nova“, der sich dem Thema „Nachhaltige Gebäude“ widmet. Noch bis 30. April 2014 können Vorträge eingereicht werden.

Unternehmen

Die Rahmenbedingungen für den Gebäudesektor sind derzeit Änderungen in vielerlei Hinsicht unterworfen. Bis zum Sommer 2014 ist gemäß EU-Richtlinie (2012/27/EU) von allen Mitgliedsstaaten ein Energieeffizienzgesetz umzusetzen. Auch im Gebäudebereich sind große Maßnahmenfelder zu erwarten. Auch die sich ändernde Förder- und Marktsituation – unter anderem bei der Integration Erneuerbarer Energien – spielen eine maßgebende Rolle. Nicht zuletzt wurde auch der Bereich der Forschung auf neue Beine gestellt. Das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union (HORIZON 2020) kennt viele Anknüpfungspunkte zum Gebäudebereich. Das Programm „Stadt der Zukunft“ folgt auf nationaler Ebene dem Programm „Haus der Zukunft“. Somit steht nunmehr nicht nur das Gebäude, sondern das Quartier, der Stadtteil bzw. die ganze Stadt im Mittelpunkt der Betrachtungen.

In diesem herausfordernden Umfeld gilt es, das Gebäude als Teil eines Gesamtsystems zu betrachten und dieses ebenso ökologisch und ökonomisch zu optimieren, als auch deren Funktionalität und Komfort für den Nutzer zu maximieren.

Call for Abstracts/ Vorträge bis 30.4.2014 einreichen

Der Kongress „e-nova“, der am 13. + 14. November 2014 in Pinkafeld stattfindet, widmet sich ganz dem Themenfeld: „Nachhaltige Gebäude/Versorgung – Nutzung – Integration“. Neben dem wissenschaftlichen Vortragsprogramm ist eine Poster- sowie Firmenausstellung und die Herausgabe eines Tagungsbandes (mit ISBN Nummer) vorgesehen. Wer mit (s)einem Vortrag beim e-nova Kongress 2014 dabei sein will, sollte sich beeilen: Noch bis 30. April 2014 sind Kongressbeiträge einreichbar, die z. B. folgende Aspekte behandeln können:

  • Wie sieht die Versorgungs- und Entsorgungstechnik Nachhaltiger Gebäude in Bau, Betrieb und Rückbau zukünftig aus?
  • Wie können verfügbare natürliche Ressourcen wie Sonnenenergie, Erdwärme, Regenwasser, alternative Brennstoffe usw. für die Versorgung von nachhaltigen Gebäuden genutzt werden?
  • Wie können natürliche Ressourcen auch ohne Inanspruchnahme öffentlicher Fördergelder / unter den sich ändernden Rahmenbedingungen wirtschaftlich eingesetzt werden?
  • Welche Speichertechnologien können dafür genutzt werden, auf welcher Ebene sollen diese Speicher optimiert eingesetzt werden?
  • Wandeln sich die Gebäude der Zukunft vom reinen Verbraucher zum Versorger?
  • Können Gebäude neben der Versorgung auch weitere Funktionen (z.B. Regelleistung für Strom-, Gas- und Wärmenetz) im Gesamtsystem übernehmen?
  • Welche Auswirkungen haben Entwicklungen im Gebäudesektor auf den Komfort, die Zufriedenheit, das Wohlbefinden der Nutzer?
  • Welche Rolle spielt der Nutzer wiederum für die Funktionalität des Gebäudes?
  • Wie kann der Nutzer dazu motiviert werden, das Gebäude möglichst nachhaltig zu nutzen?
  • Wie können sich ändernde Nutzerbedürfnisse über den gesamten Lebenszyklus bereits bei der Planung von Gebäuden berücksichtigt werden?
  • Welche Schnittstellen des Gebäudes zu dessen Umfeld gibt es; wie können diese Schnittstellen definiert, wie können sie bestmöglich genutzt werden?
  • Wie können Synergien zwischen dem Gebäude und dem Umfeld genutzt werden?
  • Wie kann der Wandel zu einer Nachhaltigen Siedlungsstruktur möglichst ohne störende Einflüsse auf das Gebäudeumfeld erfolgen?
  • Welche Informationen / Hilfsmittel / Tools gibt es bzw. sind erforderlich, um das Zusammenspiel verschiedener Technologien hinsichtlich Energieeffizienz, Kosten und ökologischer Nachhaltigkeit zu optimieren?

Pro Kongressvortrag sind 20 Minuten Vortrag und 5 Minuten Diskussion mit den KongressteilnehmerInnen eingeplant. Beiträge können sowohl den Neubau als auch den Gebäudebestand und alle Arten von Nutzungskategorien adressieren. Beiträge zu innovativen Konzepten, Produktinnovationen und Best-Practice Beispielen sind ausdrücklich erwünscht!

Der e-nova 2014-Kongress ist somit eine sehr gute Chance, Forschungsergebnisse / Erfahrungen den ExpertInnen aus dem In- und Ausland vorzustellen.

Weitere Informationen und alle notwendigen Dokumente findet man auf der e-nova Kongress-Homepage.

Neben dem wissenschaftlichen Vortragsprogramm

des „e-nova“ Kongresses am 13. + 14. November

2014 in Pinkafeld ist auch eine Poster- sowie Firmenausstellung

und die Herausgabe eines Tagungsbandes

(mit ISBN Nummer) vorgesehen.

Bild: FH-Burgenland/e-nova