Heizungssanierung im Bestand

In 14 Tagen zu einer Wandheizung

Alles begann mit einem harmlosen Wunsch: Frau Hirschler bat ihren Mann, das Haus auszumalen. Doch dabei waren die 24 Jahre alten, unansehnlichen Heizkörper im Weg. Der Ölkessel hatte über den letzten Winter immer wieder Probleme bereitet. Und was tun mit den freien Wandflächen?

Im Wohnzimmer wurde die Wandheizung/Kühlung im Lehmputz verlegt.

„Wenn schon, dann gleich richtig!“, dachte sich der Bauherr und Elektromeister. „Bei Kunden habe ich vor Ort beste Erfahrungen mit der genial einfachen Montage einer Variotherm Wandheizung gemacht. Seither ging es mir immer wieder durch den Kopf, wie unkompliziert ich das  Heizsystem auch bei mir zuhause ändern könnte. Trockenbauplatten an den Wänden zu montieren, ist schließlich viel weniger Aufwand, als den ganzen Fußboden rauszustemmen. Außerdem haben wir uns immer schon eine Lösung gewünscht, um unser Haus im Sommer angenehm zu kühlen“, so  Bauherr Herbert Hirschler.

Geringe Energiekosten dank einer Flächenheizung/-kühlung

Damit war der Startschuss für eine umfangreiche Sanierung inklusive Umstellung auf ein Niedertemperatur-Heizsystem gefallen. Hirschler hat sich für eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Variotherm Wandheizung/Kühlung entschieden. Die Heizkörper an den Wänden sollten verschwinden. Eine Fußbodenheizung kam nicht in Frage, da die bestehenden Böden zum Großteil erhalten werden sollten. Die Wände haben sich hingegen ideal für eine Flächenheizung angeboten, mit der im Sommer auch gekühlt werden kann.

14 Tage Umbauzeit

Da die Familie während der Umbauarbeiten weiterhin im Haus wohnte, wurde jeder Raum nach und nach fertiggestellt. In nur 14 Tagen war die Heizungssanierung beendet. Der erste Schritt waren die Zuleitungsrohre im Keller: In nur zwei Tagen waren alle Durchbrüche erledigt und die Zuleitungen verlegt. Dann wurde der fertig vorkonfigurierte Heizkreisverteiler montiert. „Endlich konnten wir die alten Heizkörper demontieren. Wie befreiend!“, meint  Hirschler.

Die Bohrungen in den Keller waren eine echte  Herausforderung, die viel Kraft und so manches ungeplante Bohrloch erforderten. Jetzt wurden die U- und C-Profile der Metallunterkonstruktionen an den Wänden montiert. Für eine Heiz- und Kühlleistung wurden die Außenwände zusätzlich mit ökologischer Wärmedämmung isoliert.

© Reinhard Gombas

In nur 14 Tagen war die Heizungssanierung beendet.

Platte für Platte rasch montiert

Die einzelnen ModulPlatten waren rasch fixiert. Die Schraubstellen sind bereits vorgekörnt und können somit einfach an der Wand montiert werden. Die in der Rückseite integrierten Heizungsrohre wurden danach mittels Press-Kupplungen verbunden. Anschließend wurden die fertigen Heizkreise mit Wasser gefüllt und  druckgeprüft. Jede einzelne Press-Kupplung war zu 100 % dicht. Fertig war der erste Raum zum Verspachteln.

Herzstück des Wohnzimmers

Ein besonderes Schmuckstück im Wohnzimmer ist die vorhandene Steinwand, die zum Teil erhalten werden sollte. Also wurde die Hälfte der Fläche mit einer System-Wandheizung/Kühlung belegt und mit einem Natur-Lehmputz verputzt. Das Ergebnis: Ein wunderbar behagliches Raumklima, ein Stück Natur im Wohnzimmer und ein toller Blickfang zugleich.

„Eigentlich wollte meine Frau das Haus ja nur mal wieder ausmalen lassen. Das ganze Projekt ist dann doch etwas umfangreicher geworden – aber ausgemalt gehört jetzt auch! Somit habe ich den Wunsch meiner Frau erfüllt“, lacht der Bauherr zufrieden.

Fakten rund ums energiesparende Heizen und Kühlen

  • Früher wurden im Hause Hirschler 2.500 bis 3.000 Liter Öl pro Saison auf 150 m² Wohnfläche verheizt.
  • Die Verlegung der Wandheizung/Kühlung mit über 80 % der Wandfläche spart künftig enorme Energiekosten.
  • In Kombination mit der neuen Luftwärmepumpe, der thermischen Solaranlage und Photovoltaikanlage wird der künftige Energieverbrauch voraussichtlich rund € 1.400,- pro Jahr betragen – für Heizen UND Kühlen.
  • Zudem wurde ein gesundes und nachhaltiges Wohnraumklima für die Zukunft geschaffen.

(Entgeltliche Einschaltung)