Powermanager

Heiztechnik für die Antarktis

Völlig energieautark wird die Polarforschungsstation Prinzessin Elisabeth in der Antarktis betrieben. Damit das weiterhin gelingt und überschüssige Energie besser genutzt werden kann, wurde die Null-Emissions-Forschungsstation nun mit österreichischen Powermanagern ausgestattet.

Heiztechnik Heizen Heizsystem Solar my-PV

Durch die Versorgung mit Wind- und Solarenergie wurde die Polarforschungsstation Princess Elisabeth zur ersten Null-Emissionen-Forschungsstation.

Bereits seit ihrer Inbetriebnahme 2009 wird die belgische Polarforschungsstation Prinzessin Elisabeth in der Antarktis mit Solar- und Windenergie betrieben. Damit ist sie die erste Null-Emissionen-Forschungsstation in der Antarktis. Damit die Energie- und Wärmeversorgung auch weiterhin reibungslos verläuft, haben die Ingenieure der Forschungsstation Princess Elisabeth Ende März fünf Leistungssteller von my-PV installiert. Mit den Powermanagern des österreichischen Unternehmens kann das Forschungsteam seinen überschüssigen Solarstrom künftig für die Erwärmung von Wasser, der Räume und großer Pufferspeicher nutzen. Mit der Wärme in den Puffern bringen die Wissenschaftler Schnee zum Schmelzen, um Trinkwasser zu gewinnen.

Zuverlässige Energieversorgung auch an windstillen Tagen

Die Station wird von der International Polar Foundation mit Sitz in Brüssel betrieben. Die Stiftung hatte sich das Ziel gesetzt, die erste vollständig CO2-neutrale Polarbasis zu errichten. „Ein Dieselbetrieb ist nicht nur umweltschädlich, sondern auch teuer. Wegen der langen Transportwege kann ein Liter Diesel hier bis zu zwölf Euro kosten“, sagt Guus Luppens, verantwortlicher Ingenieur bei der Planung des Systems.

Damit die Polarbasis vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt werden konnte, musste das Inselsystem mit neun 6kW-Windturbinen und einer 60 kWp-Photovoltaikanlage überdimensioniert werden. Nur so liefert es auch bei wenig Wind und Sonne ausreichend Energie. An Tagen mit hohem Ertrag kam es deshalb zu einem Energieüberschuss. Um ihn besser nutzen zu können und den Mechanikern eine komfortable Raumheizung zu bieten, stattete das Team das neue Garagengebäude mit Infrarotheizungen aus.

White Paper zum Thema

© my-PV

Mit den neuen Leistungsstellern kann überschüssige Energie besser genutzt werden.

Mit der Installation der Leistungssteller AC•THOR und AC•THOR 9s von my-PV kann jetzt der gesamte Überschuss genutzt werden, denn die Leistungssteller messen den Frequenzanstieg bei einem Stromüberschuss. Anstatt die Leistung des Photovoltaikwechselrichters zu begrenzen, erhöhen die Powermanager die Heizleistung, bis das System wieder ausgeglichen ist. So wird die Energie vollständig genutzt.

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