e-nova 2012

Heizkosten sparen und etwas für die Umwelt tun

Im Rahmen der Fachtagung e-nova treffen sich jedes Jahr ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis. Diesmal zum Thema „Nachhaltige Gebäude“.

Heizungstechnik

Zum 16. Mal lud am 23. und 24.11.2012 der Kernkompetenzbereich Energie-Umweltmanagement der Fachhochschule Burgenland ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis zum zweitägigen Kongress e-nova. 160 ExpertInnen diskutierten heuer das Thema „Nachhaltige Gebäude“. „40 % des Gesamtenergieverbrauches der Europäischen Union entfallen auf Gebäude. Um nationale, europäische und internationale Klima- und Energieziele zu erreichen, muss der Energieverbrauch von Gebäuden reduziert werden“, macht der Forschungsleiter der FH Burgenland Arne Ragossnig deutlich. Ein Thema, das gerade rechtzeitig zum nahenden Wintereinbruch viele bewegt.

Eine Herausforderung in der Planung und Umsetzung energieeffizienter Gebäude sei der unterschiedliche Zugang und der mangelnde Austausch der im Bausektor maßgeblich Beteiligten, so Ragossnig weiter. Dem soll die 16. international besetzte und in drei Sprachen simultanübersetzte Fachtagung e-nova entgegenwirken.

MMag. Philipp Kaufmann, Gründungspräsident der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft, Prof.(FH) DI Dr. Arne Ragossnig, Forschungsleiter und Studiengangleiter im Bereich Energie-Umweltmanagement, Fachhochschule Burgenland, LR Helmut Bieler und Mag. Georg Pehm, Geschäftsführer der Fachhochschule Burgenland freuen sich über 160 Kongressteilnehmer © FH Burgenland
MMag. Philipp Kaufmann, Gründungspräsident der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft, Prof.(FH) DI Dr. Arne Ragossnig, Forschungsleiter und Studiengangleiter im Bereich Energie-Umweltmanagement, Fachhochschule Burgenland, LR Helmut Bieler und Mag. Georg Pehm, Geschäftsführer der Fachhochschule Burgenland freuen sich über 160 Kongressteilnehmer

„Ich freue mich, dass es der FH Burgenland am Campus Pinkafeld gelingt, maßgebliche Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung an einen Tisch zu bringen. Nur im Dialog können Probleme und Maßnahmen diskutiert werden, die letztendlich uns allen helfen“, betont Landesrat Helmut Bieler. Das Burgenland habe am Energiesektor eine führende Rolle eingenommen und die Lehr- und Forschungseinrichtungen der FH Burgenland im Studienzentrum Pinkafeld seien dafür maßgeblich mitverantwortlich, findet Bieler lobende Worte.

Georg Pehm, Geschäftsführer der Fachhochschule Burgenland unterstreicht, dass Forschung für die FH im Mittelpunkt steht: „Wer forscht hat Zukunft. Wer mehr forscht, hat noch mehr Zukunft.“ Deshalb misst man diesem Teil der Hochschule großes Augenmerk bei. Was dazu am Campus Pinkafeld engagiert und mit Erfolg geschehe, sei vorbildhaft. „Mit den Studiengängen im Bereich Energie-Umweltmanagement, den gut qualifizierten Lehrenden, den hoch motivierten MitarbeiterInnen und den 600 wissbegierigen Studierenden hier am Standort ist die FH Burgenland hervorragend aufgestellt. – Wir können also forschen.“ Das führe zu Ergebnissen, die den regionalen und überregionalen Wirtschaftspartnern zählbar nutzen. „Die Wirtschaft schätzt und baut auf die Expertise unseres Teams.“ Zudem tragen Studierende praxisrelevantes Wissen und on the job Erfahrung mit hinaus in die Unternehmen“, so Pehm. Die FH Burgenland sei dabei, Forschungsaktivitäten auch in Eisenstadt noch besser zu entwickeln und – gemeinsam mit dem Land Burgenland – in Pinkafeld weitere Investitionen in die Forschung und Lehre zu setzen.

Als Keynotespeaker der diesjährigen e-nova konnte MMag. Philipp Kaufmann, Gründungspräsident der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft, gewonnen werden. Sein Thema war das ethische Handeln in der Bau- und Immobilienbranche.