Hambi bleibt

Hambacher Forst darf vorerst nicht gerodet werden

Die Umweltorganisation Bund NRW reichte Klage gegen RWE ein und war damit erfolgreich. Die Rodungsarbeiten müssen gestoppt werden - vorerst.

Der Hambacher Wald darf bleiben - vorerst. 

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat heute mit Eilbeschluss entschieden, dass der Energiekonzern RWE den Hambacher Forst nicht roden darf, bis über die Klage des Bund NRW gegen den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den Braunkohletagebau Hambach entschieden ist. Im Übrigen darf RWE im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern, solange sie nicht die bewaldeten Flächen des Hambacher Forsts in Anspruch nimmt. 

Die Demonstrationen im Hambacher Forst reißen weiterhin nicht ab. Für den 6. Oktober hat die Polizei nun aber eine geplante Großkundgebung untersagt, da die Gefahr für alle Teilnehmenden zu hoch wäre. Am Dienstag wurde das letzte Baumhaus der Demonstranten geräumt, trotzdem bleiben Teile des Waldes weiterhin besetzt.