Coronakrise

Härtefallfonds: Oberösterreich stellt bis zu 25.000 Euro für Kleinbetriebe bereit

Mit einem eigenen Härtefallfonds will das Land Oberösterreich kleine Betriebe unterstützen, die nicht vom Fonds der Bundesregierung profitieren.

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Mit einem eigenen Härtefallfonds unterstützt das Land Oberösterreich kleine Betriebe. 

Das Land Oberösterreich hilft mit einem "Oö. Härtefallfonds" jenen Kleinbetrieben, die keine Unterstützung aus dem Härtefallfonds des Bundes erhalten. Der oberösterreichische Fonds soll am Donnerstag im Landtag beschlossen werden und ist Teil des 580-Millionen-Euro-Pakest des Landes, die maximale Fördersumme beträgt 25.000 Euro, berichtete Landesrat Markus Achleitner (ÖVP).

Das Geld soll Unternehmen, die die Kriterien des Bundes nicht erfüllen oder nicht berücksichtigt werden können, vor allem Klein- und Familienbetrieben, zugutekommen. "Wir wollen auch hier um jeden Betrieb, um jeden Arbeitsplatz kämpfen", betonte Achleitner. Übernommen werden 25 Prozent der Fixkosten im Zeitraum des Umsatzrückgangs - konkret von 16. März bis 15. Juni - in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, maximal 25.000 Euro. Gefördert werden tatsächlich angefallene Kosten wie Geschäftsraummieten, Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen, betriebsnotwendige, vertragliche Zahlungsverpflichtungen, Lizenzkosten und Zahlungen für Strom/Gas/Telekommunikation.

Voraussetzungen, um Mittel aus dem "Oö. Härtefallfonds" zu bekommen, sind Unternehmens- oder Filialstandort in Oberösterreich, ein Umsatzrückgang von mindestens 25 Prozent, die Erfüllung der URG-Kriterien und der Antragsteller darf bei den Bundesförderungen aus dem Härtefallfonds oder Corona-Hilfsfonds nicht anspruchsberechtigt sein. Ab Montag bis einschließlich 30. Juni 2020 sollen die Unterstützungen aus dem oberösterreichischen Paket beantragt werden können. (apa/red)

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