Kohlestrom

Guterres ruft China zu Abkehr von Kohle-Energie nach Coronakrise auf

UNO-Generalsekretär António Guterres hat China zur Abkehr vom Kohlestrom in seinem Wiederaufbauprogramm nach der Coronakrise aufgerufen.

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UNO-Generalsekretär António Guterres drängt China dazu, Kohlestrom nicht in sein Wiederaufbauprogramm aufzunehmen.

"So etwas wie saubere Kohle gibt es nicht, und Kohle sollte in keinem vernünftigen Wiederaufbauplan einen Platz haben", sagte UNO-Generalsekretär António Guterres in einer Videoansprache an der Pekinger Tsinghua-Universität am Donnerstag. China hatte Berichten zufolge seine Energiegewinnung aus Kohle zuletzt noch ausgebaut.

Weltweit haben Regierungen Pläne für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Coronakrise aufgestellt. China, weltgrößter CO2-Produzent und Unterzeichner des Pariser Klimaabkommens, hat stark in erneuerbare Energien investiert. Allerdings plant es dem "Global Energy Monitor" und dem "Centre for Research on Energy and Clean Air" zufolge auch neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von insgesamt fast 250 Gigawatt - mehr als die Kohlekraft-Kapazität der USA oder Indiens.

"Es ist zutiefst besorgniserregend, dass noch neue Kohlekraftwerke geplant und finanziert werden, obwohl erneuerbare Energien dreimal mehr Arbeitsplätze bieten und in den meisten Ländern inzwischen günstiger als Kohle sind", sagte Guterres. (apa/red)

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