Geglückter Start

Großer Ansturm auf PV-Förderung

Nach Fehlstarts am 2. Jänner 2014 klappte die Fördereinreichung am 16. Jänner ab 17 Uhr auf Anhieb. Das Interesse am Sonnenstrom ist ungebrochen − tausende Österreicher reichten ein.

Unternehmen

Dr. Hans Kronberger, Präsident Photovoltaic Austria (PVA):

„Jetzt sind alle politischen Parteien und das Wirtschaftsministerium herausgefordert eine dauerhafte Strategie zu finden,

um möglichst alle Antragsteller zufrieden zu stellen.“

Bild: PVA/ Martina Draper

Die Vergabestelle OeMAG hat die Massenangriffe auf das System offensichtlich souverän in den Griff bekommen – am 16. Jänner 2014 konnten die Anträge für die Photovoltaik-Förderung ohne Komplikationen (wie am 2. Jänner) online abgegeben werden.

Hans Kronberger vom PVA, der den Fehlstart am 2. Jänner kritisierte, meinte: „Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) gratuliert der OeMAG zum diesmal gelungen Vergabestart!“

Der enorme Andrang auf die Photovoltaik-Förderung zeigt einmal mehr, dass das Interesse an der Sonnenstrom-Erzeugung in Österreich ungebrochen groß ist.

Kronberger: „Jetzt sind alle politischen Parteien und das Wirtschaftsministerium herausgefordert eine dauerhafte Strategie zu finden, um möglichst alle Antragsteller zufrieden zu stellen.“ Über 18 000 Anträge in einer Stunde könne niemand mehr übersehen, meint man beim PVA.

„Der PVA wird ein Konzept zur Diskussion stellen, mit den im Ökostromgesetz vorgesehenen Mitteln, die Photovoltaik noch in dieser Legislaturperiode in die Marktfähigkeit entlassen werden könnte, da nach 2018 kein Förderbedarf mehr besteht“, erklärt Kronberger. Nach ersten Berechnungen sei dies durch Vorziehen der für nach 2018 geplanten Fördermittel möglich. Kronberger: „Nach dem gelungenen Start ist es das Gebot der Stunde eine echte Perspektive für alle erneuerbaren Stromproduzenten zu entwickeln.“