Gipfeltreffen

Frankreich, Brasilien, USA: Streit um Klimaschutzziele auf G20-Treffen

Jede Menge hitzige Debatten zeichneten das 13. Gipfeltreffen in Argentinien. US-Präsident Trump verleugnete erneut den Klimawandel und zwischen Frankreich und Brasilien kam es zu einem Streit um die Klimaschutzziele.

Am G20 Gipfel in Buenos Aires kam es zu hitzigen Debatten rund um den Klimaschutz.

Vergangenes Wochenende trafen sich die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Buenos Aires zum G20-Gipfel. Das mittlerweile 13. Gipfeltreffen war das erste auf südamerikanischem Boden. Die Themenschwerpunkte lagen dabei auf dem weltweiten Handel, der globalen Migration sowie dem Weltklima. 

Die teilnehmenden Staaten fokussierten sich bei dem Treffen stark auf den globalen Handel. Die EU ging dabei mit dem größten Erfolg aus den Verhandlungen: Die G20 wollen die Reform der Welthandelsorganisation WTO vorantreiben, damit die beinhalteten Vereinbarungen besser eingehalten werden können. 

Streit um Klimaschutz

Der Klimaschutz wurde erneut zum Streitthema. US-Präsident Donald Trump, plädierte darauf den Klimaschutz und vor allem die Verbindung zwischen Klimaerwärmung und CO2-Ausstoß aus der Erklärung herauszuhalten. Der französische Präsident Emmanuel Macron kritisiert indes den geplanten Austritt aus dem Klimaabkommen Brasiliens. Der im Oktober neu gewählte Präsident Jair Bolsorano kündigte in seinem Wahlkampf den etwaigen Austritt an. Sollte Brasilien wirklich aus dem Klimaabkommen austreten, wolle Macron keine weiteren Handelsabkommen mit Brasilien eingehen, erklärt der französische Präsident.