Energieversorgung

EVN investiert weiter in Erneuerbare Energien

Neue Windkraftanlagen und ein riesiger Solarpark – lesen Sie hier, wie die EVN derzeit den Ausbau der Erneuerbaren vorantreibt.

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Das Energieversorgungsunternehmen EVN investiert auch in Krisenzeiten kräftig weiter. Das laufende Investitionsprogramm sieht 450 Millionen Euro jährlich für den Ausbau von erneuerbaren Energieträgern, die Netzsicherheit und die Trinkwasserversorgung vor. Rund 300 Millionen Euro davon sind allein für Niederösterreich vorgesehen.

Besonders Windenergie und Biomasse werden derzeit unter den Erneuerbaren für die Produktion von Strom und Wärme gefördert. Noch vor dem Jahreswechsel werden zwei neue Windkraftanlagen in Kettlasbrunn – hier gibt es bereits 20 Windräder mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt – in Betrieb genommen werden. Die beiden zusätzlichen Anlagen nahe dem niederösterreichischen Mistelbach kommen zusammen sogar auf 21 Megawatt.

Bereits jetzt produziert Niederösterreich etwa 30 Prozent seines eigenen Stroms. Die EVN betreibt Windparks mit einer Gesamtkapazität von 367 Megawatt. Bis 2023 sollen es 500 Megawatt werden.

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In Dürnrohr derweil ist vor rund eineinhalb Jahren sozusagen das Feuer erloschen – das Steinkohlekraftwerk wurde nach über 30 Jahren stillgelegt. Seither wird der Standort umgebaut und 20 Millionen Euro fließen unter anderem in zwei thermische Anlagen zur Verwertung von Klärschlamm. Außerdem werden jährliche 500.000 Tonnen Haus- und Gewerbemüll zur Strom- und Wärmeerzeugung verwertet – das versorgt etwa St. Pölten mit Fernwärme.

https://youtu.be/wfZfP5XiThM

Aber auch die Solarenergie wird nicht vergessen. Gebaut wird hier eine Photovoltaikanlage so großen Ausmaßes, dass mit mehr als 25 Megawatt Leistung gerechnet werden kann – der Solarpark wird damit einer der größten seiner Art in Europa. 9.000 Haushalte können auf diese Art versorgt werden.