Energiepreis

EU-Energiepreise sind im ersten Halbjahr stabil geblieben

Die Strom- und Gaspreise sind in der EU im ersten Halbjahr verglichen zur Vorjahresperiode stabil geblieben. In Österreich gab es hingegen Schwankungen.

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Während Storm- und Gaspreis in der EU stabil blieben, schwankten die Preise in Österreich. 

Im ersten Halbjahr 2019 sind die durchschnittlichen Strompreise der privaten Haushalte in der EU verglichen zur Vorjahresperiode nur minimal um einen Euro auf 21 Euro je 100 Kilowattstunden gestiegen. Die durchschnittlichen Gaspreise blieben im selben Vergleichszeitraum stabil bei sechs Euro pro 100 Kilowattstunden. In Österreich ist der Strompreis um 3,5 Prozent gestiegen, der Gaspreis um 1,3 Prozent gefallen, so Eurostat.

Steuerliche Belastung

Demnach machten Steuern und Abgaben mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Stromrechnungen aus, die den Haushalten in der EU im ersten Halbjahr 2019 in Rechnung gestellt wurden. Bei den Gasrechnungen lag der entsprechende Anteil bei 27 Prozent, berichtete die EU-Statistikbehörde am Dienstag weiters.

Mit einem Strompreis von 20 Cent je Kilowattstunde lag Österreich unter dem EU-Durchschnitt von 22 Cent. Trotzdem entspricht das in Österreich einem Anstieg von 3,5 Prozent. Den tiefsten Preis gab es in Bulgarien (knapp zehn Cent), den höchsten in Deutschland (rund 31 Cent). Das größte Minus bei den Strompreisen wurde in Dänemark verzeichnet (minus 4,3 Prozent). Das größte Plus gab es in den Niederlanden (20,3 Prozent)

Beim Gaspreis lag Österreich mit 6,6 Cent je Kilowattstunde knapp über dem EU-Durchschnitt von 6,3 Cent je Kilowattstunde auch ziemlich in der Mitte der Preise. Am tiefsten in die Tasche greifen mussten die Schweden mit fast zwölf Cent je Kilowattstunde, am billigsten kamen die Ungarn und Rumänen davon mit 3,5 Cent. Der Gaspreis gab in Österreich verglichen zum ersten Halbjahr 2018 auch um 1,3 Prozent minimal nach. Das war allerdings der dritthöchste Rückgang in den EU-Staaten hinter Dänemark (minus 1,7 Prozent) und Ungarn (minus 1,6 Prozent). Den stärksten Preisanstieg gab es in Bulgarien (18,3 Prozent). (APA/Red)

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