Beschäftigung durch Erneuerbare

Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze

Erneuerbare Energien sind ein echter Beschäftigungsfaktor geworden: Von den 690.000 Beschäftigten in der Energiewirtschaft arbeitet knapp die Hälfte im Bereich der Erneuerbaren. Das belegt nun eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

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Die Hälfte aller Beschäftigten der Energiewirtschaft arbeitet im Bereich der Erneuerbaren.

Die Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung hat nun gemeinsam mit dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und dem deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW eine Studie zu den ökonomischen Indikatoren des Energiesystems veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass knapp die Hälfte aller Beschäftigten der Energiewirtschaft im Bereich erneuerbare Energien arbeitet.

Die Datenerhebung erfolgte zwischen den Jahren 2000 und 2016. Zwischen 2009 und 2011 erreichte die Zahl der Arbeitsplätze ihren Höhepunkt: 810.000 Personen waren in diesem Zeitraum in der gesamten Energiewirtschaft tätig. Momentan sind es rund 690.000 Personen. Rund 338.000 Beschäftigte sind dabei im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Das sind 10.000 Personen mehr als im Jahr davor. Vor allem in der Windenergiebranche ist der Zuwachs hoch: 160.000 Personen arbeiten in diesem Bereich. Damit erreicht die Branche ein Allzeithoch.

Rückgängig ist jedoch die Zahl der Beschäftigten in der Solarenergie-Branche. Obwohl es auch hier bis 2011 zu einem drastischen Anstieg kam, sinken die Beschäftigungszahlen seither stetig. Die Einführung der Erneuerbaren im Jahr 2000 führte also zu einer Zunahme der Beschäftigung und einer erfolgreichen Energiewirtschaft. 2011 bis 2015 zeigt sich eine branchenübergreifende Rückläufigkeit, während die Beschäftigungszahl 2016 wieder leicht anstieg.

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