Schulden

E.ON: Schulden steigen nach Innogy-Übernahme

Nach Übernahme der RWE-Tochter Innogy steigen die Schulden des Energieversorgers E.ON. Das Unternehmen erhöhte nun dennoch seine Jahresprognose.

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Das E.ON-Sparschwein muss derzeit fasten. 

Nach der Übernahme der früheren RWE-Tochter Innogy steigen die Schulden des deutschen Stromversorgers E.ON. Diese Entwicklung sei auf die Erstkonsolidierung zurückzuführen, teilte der Konzern in Essen am Freitag mit, und gleiche sich wieder aus, sobald der Teil der erneuerbaren Energien an RWE abgegeben werde. Der Nettoschuldenstand stieg im Vergleich zum Vorjahr von 23 Milliarden auf 39,6 Milliarden Euro.

Nicht planlos

Die Integration von Innogy laufe nach Plan. Im Zuge der Übernahme erhöht E.ON auch seine Jahresprognose und erwartet nun ein bereinigtes operatives Ergebnis von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss soll jetzt auf 1,45 bis 1,65 Milliarden Euro steigen. Das bereinigte Ebit lag in den ersten neun Monaten bei 2,2 Milliarden Euro, der Umsatz bei 23,6 Milliarden Euro. Ein Vergleich zum Vorjahr ist schwierig, weil die Zahlen vom Vorjahr nach der Innogy-Übernahme nicht angepasst wurden. Probleme bereitet den Essenern weiterhin das britische Vertriebsgeschäft.

E.ON greift nach der Übernahme weiter Teile der Geschäfte des Konkurrenten Innogy im schwächelnden britischen Vertriebsgeschäft durch. Der Konzern habe für Restrukturierungen einen Aufwand von 500 Millionen britischen Pfund (587 Mio. Euro) einkalkuliert, wodurch das kombinierte Geschäft auf der Insel ab 2022 schwarze Zahlen schreiben soll. Das Ergebnis (Ebit) solle dort von da an mindestens bei 100 Millionen Pfund liegen. (APA/Red)

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