Windhager

Enkel des Firmengründers übernimmt Führung

Im Jahr 2008 hat die Invest AG gemeinsam mit Dr. Manfred Mayrhuber 100 % an der Windhager Zentralheizung erworben und seither das Unternehmen begleitet. Jetzt übernimmt mit Mag. Gernot Windhager der Enkel des Unternehmensgründers die Führung beim Heizkesselspezialisten.

Heizungstechnik Unternehmen

Mag. Gernot Windhager, der zwischenzeitlich 49 Prozent am Unternehmen erworben hatte, übernimmt per Ende März die restlichen Anteile von der Invest AG und von Dr. Mayrhuber. Gernot Windhager ist dann Alleineigentümer jenes Unternehmens, das sein Großvater Anton Windhager gegründet und sein Vater Werner Windhager weiter auf- und ausgebaut hat.

Windhager Zentralheizung wieder in Familienbesitz – Gernot Windhager wird 100-Prozent-Eigentümer © Windhager
Windhager Zentralheizung wieder in Familienbesitz – Gernot Windhager wird 100-Prozent-Eigentümer

Umsatzplus im Jahr 2012

2012 war für die Windhager Gruppe ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Umsatz konnte um 11 Prozent gesteigert werden. Dabei hat das Traditionsunternehmen insbesondere auch die Exportquote auf 50 Prozent des Umsatzes erhöht. Hauptmärkte sind neben Österreich vor allem die Länder Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien und Großbritannien.

Am Standort Seekirchen bei Salzburg beschäftigt Windhager 377 Mitarbeiter, mit den Niederlassungen zählt das Unternehmen 485 Beschäftigte. „Durch das Engagement der Invest AG waren wir in den vergangenen fünf Jahren in der Lage, unsere Strategie umzusetzen. Dafür braucht es letztlich nicht nur eine kreative und motivierte Mannschaft, sondern auch einen verlässlichen, langjährigen Partner“, so Gernot Windhager.

„Die Invest AG ist mehr als ein reiner Finanzierungspartner“, betont Dr. Andreas Szigmund, Vorstand der Invest AG: „Sie hat mit ihrer Beteiligung dazu beigetragen, im Zuge des Verkaufs im Jahre 2008 das Unternehmen und den Standort abzusichern. Bei unseren Engagements ist uns wichtig, dass auch ein Ausstieg in enger Abstimmung mit dem Unternehmen erfolgt und die künftige unternehmerische Strategie unterstützt wird. Das war bei Windhager in besonderer Weise der Fall.“