Tagung in Wien

Energieaktive Fassaden

Gegenüber dem herkömmlichen Gebäude-Außenschutz können „Energieaktive Fassaden“ viel mehr, nämlich z. B. auch Wärme und Strom liefern. Und sie bringen mitunter auch erhebliche Kostenvorteile. Darüber wird bei der IEA-Tagung „Energieaktive Fassaden“ in Wien demnächst berichtet.

Was die Forschung und Praxis auf dem Gebiet der „Energieaktiven Fassaden“ zu bieten hat, zeigt die Tagung am 13.Dezember 2018 in Wien.

Neben den klassischen Aufgaben des Witterungs- bzw. Wärmeschutzes und der Ästhetik können „Energieaktive Fassaden“ noch Aufgaben wie Energiegewinnung/-umwandlung, Energiespeicherung/-verteilung sowie die Versorgung mit Frischluft gewährleisten. Durch die reduzierten Verteilverluste und des hohen Vorfertigungspotenzials können über den Lebenszyklus des Gebäudes erhebliche Kostenvorteile gegenüber herkömmlichen Fassaden sowohl im Neubau als auch in der Bestandssanierung von großvolumigen Gebäuden erreicht werden.
All diese Vorteile gilt es zu nutzen. Wie das möglich ist, zeigt die Tagung „Energieeffiziente Fassaden“, die am 13. Dezember 2018 (08:45 – 16:40) in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien stattfindet. Dabei stehen folgende Schwerpunkte im Fokus:

  • Kooperative Forschung zum Thema „Energieaktive Fassaden“ auf Ebene der Internationalen Energieagentur (IEA)
  • Aktuelle Entwicklungen von bauteilintegrierten Wärmepumpen
  • Fassadengekoppelte Energieumwandlung und Lüftung
  • Beispielhafte Umsetzungen

Die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), AEE – Institut für Nachhaltige Technologien sowie der Universität Innsbruck veranstaltete Tagung dient dazu, die aus verschiedenen Forschungsinitiativen erzielten Ergebnisse einer breiten Expertenrunde zugänglich zu machen bzw. diese neuen Ansätze zu diskutieren.
Alle Details zur Tagung und Anmeldung finden Sie hier.

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