Windenergie

Energieagentur: Wind kann Strombedarf in ganz Europa und USA decken

Laut der Internationalen Energieagentur darf in den nächsten 20 Jahren mit einem starken Windkraftausbau gerechnet werden - vor allem Offshore.

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In den nächsten 20 Jahren ist laut IEA mit einem starken Ausbau der Offshore-Windparks zu rechnen.

Die Internationale Energieagentur (IEA) erwartet in den nächsten 20 Jahren einen enormen Ausbau von Windparks im Meer. Die weltweite Offshore-Windkapazität werde bis 2040 um das 15-Fache steigen, heißt es in einem Bericht, den die Agentur in Kopenhagen vorstellte.

"Offshore-Wind macht derzeit nur 0,3 Prozent der weltweiten Stromerzeugung aus, hat aber ein enormes Potenzial", sagte Fatih Birol, Direktor der IEA. Dank schwimmender Turbinen, die weiter draußen auf See eingesetzt werden können, und sinkender Kosten könne die Offshore-Windenergie theoretisch den gesamten Bedarf mehrerer wichtiger Strommärkte decken, darunter Europa, USA und Japan. Es bleibt laut Birol noch viel zu tun für Regierungen und Industrie, damit Offshore-Windenergie zu "einer tragenden Säule der Energiewende wird". (APA/Red)

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