Schwank GmbH

Effiziente Restwärmenutzung

Das rund 1,3 Kilometer lange Logistik-Gebäude der Daimler AG wird künftig mit einer Brennwert-Dunkelstrahleranlage preiswert und zuverlässig temperiert.

Heizungstechnik

Daimler hat rund 90 Millionen Euro etwa in das neue sogenannte Consolidation Center in Speyer investiert. Die Kosten für die moderne Infrarotheizung fallen dabei kaum ins Gewicht. Es sind lediglich 60 Schwank Dunkelstrahler á 50 kW Nennwärmebelastung mit dem Brennwert- und Restwärmekonzept tetraSchwank nötig, um die 79.000 m2 Hallenfläche aus 12 Metern Höhe zu temperieren. Eine Investition, die sich langfristig mehr als rechnet. Zur Veranschaulichung: Die Restwärmenutzung spart jährlich in etwa genau so viel, wie 35 Einfamilienhäuser im gleichen Zeitraum an Heizleistung verbrauchen würden.

Das Brennwertsystem tetraSchwank nutzt Wärmeenergie aus dem Abgas und führt sie dem Raum direkt wieder zu © Schwank
Das Brennwertsystem tetraSchwank nutzt Wärmeenergie aus dem Abgas und führt sie dem Raum direkt wieder zu
Hoher Wirkungsgrad

In Verbindung mit dem Brennwert- und Wärmerückgewinnungssystem tetraSchwank wird die Leistungsfähigkeit der Dunkelstrahleranlage nochmals erhöht. Das Wärmerückgewinnungssystem ist direkt im Abgasstrang der Dunkelstrahler eingebunden. Im Gegenstromverfahren wird dem Abgas die enthaltene Wärmeenergie durch Brennwertnutzung entzogen und dem Gebäude unmittelbar wieder zugeführt. Der Anlagenwirkungsgrad steigt bei Daimler damit auf bis zu 110 %.

Im Gegenstromverfahren wird dem Abgas die enthaltene Wärmeenergie durch Brennwertnutzung entzogen © Schwank
Im Gegenstromverfahren wird dem Abgas die enthaltene Wärmeenergie durch Brennwertnutzung entzogen

Torsten Koopmann, Projektingenieur der Schwank-Unit Südwest: „Solche Projektdimensionen bringen immer Herausforderungen mit sich. Die Zeitleiste muss passen aber auch die Garantie, dass unsere Auslegung nachher passt. Mit dem Einsatz einer Dunkelstrahleranlage mit Restwärmenutzung hat Daimler gezeigt, mit welchem Anspruch sie selbst an die Sache gegangen sind. Oberste Priorität hatte – ob Beleuchtung, Energietechnik oder Heizung - immer der Umweltgedanke. Bessere Effizienz heißt gleichzeitig auch geringere Verbräuche, das war den Verantwortlichen schnell klar.“