Lüftungstechnik

Dezentrales Lüftungssystem für den Schulalltag

Das neue WZA von Kampmann ist genau auf die Bedürfnisse von Schulen abgestimmt. So können Klassen sukzessive nachgerüstet werden - besonders mit Blick auf den kommenden Herbst.

Kampmann Lüftungstechnik Coronavirus Schulen Lüftungstechnik

So funktioniert's: Die verbrauchte Luft (gelber Pfeil) wird aus dem Klassenraum angesaugt und durch die Außenwand nach außen abgeführt. Die Frischluft (grüner Pfeil) wird im Gerät aufbereitet und dann in den Raum geführt (blaue Pfeile).

Die Debatte um die Vorbereitung von Schulen auf den Herbst und eine mögliche weitere Corona-Welle ist in vollem Gange. Neben gesundheitlichen Maßnahmen wie der Impfungen und regelmäßigen Testungen, können Schulen aber auch technisch aufrüsten: Kampmann, Profi für projektbezogene Klimatisierung, bietet ein neues, dezentrales Lüftungsgerät speziell für den Einsatz in Schulen an.

"Steckerfertige" Lösung für sukzessive Nachrüstung

Für die Installation sind laut Hersteller nur geringe bauliche Maßnahmen nötig, die sich auf den jeweiligen Klassenraum beschränken und autark von bestehenden Installationen – wie Heizung und Abwasser – ausgeführt werden können: Sofern das Lüftungsgerät als Wandgerät montiert wird, ist meist nur eine Kernbohrung erforderlich. Alternativ ist ein Austausch eines Oberlichts an der Fensterfront möglich. Aufgrund der Außenmaße von 150 (B) x 66 (T) x 210 (H) cm kann das Gerät variabel im Raum positioniert werden. Dadurch eignet es sich für eine (sukzessive) Nachrüstung in bestehenden Schulgebäuden. Bei der Neuheit handelt es um eine „steckerfertige“ Lösung, das heißt für die Montage und Inbetriebnahme wird kein Elektriker benötigt - die Geräte sind nach Aufstellung direkt einsatzbereit. Auch die Luftumlenkungen mit Absperrklappen sind bereits ab Werk verdrahtet.

Ein Modus für jede Situation

Darüber hinaus zeichnet sich das Schullüftungsgerät durch ein geringes Schallniveau aus. Die Bedienung erfolgt über eine Taste, dabei zeigt ein Farbsignal an, welche der vier Betriebsstufen gewählt wurde: Standby, Stoßlüften, Dauerlüftung oder Ruhemodus. Im Standby-Modus ist das Gerät ausgeschaltet, aber betriebsbereit. Sobald der CO2-Gehalt im Klassenraum den Wert von 600 ppm übersteigt, schaltet es selbsttätig in die Automatiklüftung. In diesem Betriebsmodus erfolgt eine automatische, stufenlose Regelung der Luftmenge in Abhängigkeit des CO2-Gehalts im Klassenraum. Wenn über einen längeren Zeitraum (mindestens zwei Stunden) eine gute Raumluftqualität sichergestellt ist, wechselt das Gerät wieder in Standby. In der Funktion „Stoßlüften“ wird für etwa. 10 Minuten die maximale Außenluftmenge (über 1.000 m³/h) eingebracht, so kann etwa in den Pausen oder im Fall einer Pandemie oder Grippewelle ein hoher Frischluftanteil erreicht werden. Anschließend schaltet sich das Gerät wieder zurück in den Automatikmodus. In der Betriebsart „Dauerlüftung“ wird acht Stunden lang unabhängig von der CO2-Konzentration im Klassenraum permanent eine Luftmenge von 800 m³/h geliefert. Für Prüfungssituationen oder intensive Arbeitsphasen gibt es einen speziellen Ruhemodus mit einem reduzierten Betrieb auf niedriger Stufe.

Enthalpie-Tauscher inklusive

Unabhängig vom gewählten Betriebsmodus sorgt der verbaute Enthalpie‑Tauscher dafür, dass ein großer Teil der Raum-Luftfeuchtigkeit und Wärme oder Kälte aus der Abluft zurückgewonnen werden kann. Dadurch sollen Energieverluste und die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit vermieden werden - das hat sowohl ökologische, ökonomische als auch gesundheitliche Vorteile. Unter den üblichen Bedingungen und Betriebszeiten ist die einwandfreie Funktion des Geräts bis -10 °C Außentemperatur gewährleistet.