Energiepreise

Deutschland: Energie für Verbraucher ist deutlich billiger

Während Heizöl und Gas im März deutlich billiger waren als vor einem Jahr, ist der Strom für deutsche Verbraucher teurer geworden.

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Öl und Gas sind billiger geworden, die Stromkosten steigen für deutsche Verbraucher aber weiterhin.

Die privaten Haushalte in Deutschland müssen weniger Geld für Energie aufwenden als noch vor einem Jahr. Die Kosten für Heizung, Strom und Sprit sanken auf Jahressicht um rund sechs Prozent, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse des Internet-Vergleichsportals Verivox zeigt. Die Langzeitbetrachtung vergleicht die Durchschnittskosten im März 2019 mit dem März 2020.

Der starke Rückgang des Ölpreises im April ist darin nur zu einem Teil enthalten, machte sich aber bereits im März bemerkbar. "Mit dem Preisverfall an den Rohstoffmärkten sind die Energiekosten für private Verbraucher allein von Februar auf März um über fünf Prozent gesunken. Das ist der stärkste Rückgang, den wir auf Monatsbasis bisher beobachten konnten", sagte Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox.

Stromkosten steigen weiter

Insgesamt lagen die durchschnittlichen Energiekosten für einen Musterhaushalt im März 2019 bei 3.814 Euro pro Jahr. Im März 2020 kostete die gleiche Menge Energie 3.588 Euro. Das entspricht einer Entlastung von sechs Prozent oder 226 Euro. Das Heizen mit Heizöl verbilligte sich auf Jahressicht um 29 Prozent. Auch bei Gas ist ein Preisrückgang von 4,4 Prozent zu verzeichnen. Da mehr Haushalte mit Gas als mit Heizöl heizen, sind die Heizkosten im mengengewichteten Durchschnitt aktuell 13 Prozent niedriger als noch vor einem Jahr. Unverändert aufwärts geht der Trend dagegen bei den Stromkosten, die um 2,5 Prozent zulegten. (apa/red)

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