Offshore-Windenergie

Deutsche Regierung setzt sich neue Ziele für Windkraft auf hoher See

Deutschland will die Windkraft in Nord- und Ostsee deutlich ausbauen. Bis 2040 soll eine Leistung installiert werden, die 40 Atommeilern entspricht.

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In Deutschland sollen die Offshore-Kapazitäten deutlich ausgebaut werden. 

Die deutsche Regierung setzt sich neue Ziele für den Ausbau der Windkraft in Nord- und Ostsee. Bis 2040 sollen auf hoher See Windräder mit einer Leistung von 40 Gigawatt installiert sein, erklärte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Mittwoch nach einem Kabinettsbeschluss. 

Dies entspräche - wenn der Wind immer kräftig wehen würde - der Leistung von 40 Atommeilern. Für 2030 werden 20 Gigawatt Windenergie angepeilt. Im Rahmen des Klimaschutzpakets war diese Erhöhung von 15 Gigawatt in der Koalition bereits beschlossen worden. Wind auf hoher See soll auch bei der Produktion von Wasserstoff helfen, der künftig eine wichtige Rolle etwa in der Industrie oder im Flugverkehr spielen soll.

Windkraft auf hoher See liefert deutlich mehr Strom als an Land, da der Wind dort im Schnitt kräftiger und stetiger weht. Zudem ist der Ausbau weit weniger strittig als an Land, wo er zuletzt in Deutschland wegen des Widerstands von Anrainern und fehlender Flächen fast zum Erliegen gekommen ist. (apa/red)