Weltklimakonferenz

Das sind die zehn größten Mythen zur Energiewende

Donald Trump sorgt für eine Renaissance der Kohle? Erneuerbare Energien sind nur ein kleiner Ausschnitt im Energiemix? Die völlige Dekarbonisierung kann es sowieso nicht geben? Ökostrom ist nicht marktfähig? Lesen Sie hier die zehn größten Lügen zur Energiewende.

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2. Niemand ist schuld am Klimawandel.

Sonne, Sonnenaktivität, Statistik © http://www.faktencheck-energiewende.at

Die Sonne ist nicht schuld am Klimawandel. Eher schon der Mensch.

Falsch. Zahlreiche Studien und 97 Prozent aller Klima-Wissenschaftler bestätigen, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wurde. Wäre die Wärme der Sonne für den Klimawandel verantwortlich, so müsste nämlich die Temperatur in den letzten Jahren gesunken sein. Sowohl Luft-, als auch Wassertemperatur der Erde sind aber deutlich angestiegen und auch Umweltkatastrophen haben zugenommen.

3. Erneuerbare Energien werden nie den Markt beherrschen.

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Erneuerbare Energien konnten ihren Marktanteil in den letzten Jahren stark steigern.

Falsch. Bereits zwei Drittel der gesamten Stromerzeugungskapazität kommen aus erneuerbaren Energien. Dabei hat vor allem Photovoltaik deutlich zugelegt. Und der Marktanteil soll noch deutlich steigen: In den nächsten fünf Jahren sollen regenerative Quellen 43 Prozent erreichen.

4. Die Dekarbonisierung ist unmöglich.

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Erneuerbare machen es möglich.

Falsch. Die Dekarbonisierung ist zwar eine deutliche Herausforderung, jedoch ist sie technisch und wirtschaftlich realisierbar. Insofern weiter in regenerative Energieerzeugung investiert wird, können die CO2-Emissionen im Sinne der Pariser Klimaziele gesenkt werden. Bis 2030 kann in Österreich zumindest eine zu 100 Prozent erneuerbare Stromversorgung realisiert werden.