Ozonschicht

Das Ozonloch schließt sich langsam

Um drei Prozent pro Jahrzehnt schrumpft das Ozonloch. Bis 2060 könnte sich die Ozonschicht laut Experten sogar wieder ganz schließen. Das deutsche Umweltbundesamt schreibt diesen Erfolg dem Ausstieg aus FCKW zu.

Langsam erholt sich die Ozonschicht und das Loch über der Antarktis schließt sich.

In 15 bis 25 Kilometern Höhe schützt sie uns vor den zellschädigenden Wirkstoffen der ultravioletten Strahlung: Die Ozonschicht. In den 70er Jahren konnten Wissenschaftler erstmals eine Ausdünnung dieser lebensnotwendigen Schicht erkennen. Das erste Ozonloch wurde 1986 über der Antarktis entdeckt und seither gibt es immer wieder Meldungen über Ozonlöcher auf der Südhalbkugel. 

Ozonloch erholt sich

Entwarnung gibt es jetzt aber vom deutschen Umweltbundesamt. Demnach erholt sich das Ozonloch langsam und schließt sich um bis zu drei Prozent pro Jahrzehnt. Bis 2060 könnte die Ozonschicht laut Umweltbundesamt wieder vollkommen geschlossen sein. Zu verdanken soll das dem Ausstieg aus den umweltschädlichen fluorierten Treibhausgasen FCKW sein.

© Twitter/Umweltbundesamt

Bei der Zustimmung des Montreal-Protokolls 1987 verpflichteten sich praktisch alle Länder der Welt dazu, auf die Verwendung von FCKWs zu verzichten. Wirklich verboten wurde der Einsatz der klimaschädlichen Kältemittel aber nur schrittweise, wodurch sich die Erholung des Ozonlochs etwas hinauszögerte. 

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