Neue Regelung für Hersteller

Darauf müssen Sie ab sofort bei Kaminen und Öfen achten

Seit dem 1.1.2018 ist für alle Einzelraumheizgeräte das Energielabel Pflicht. Was die neue Kennzeichnung bringen soll und welche Kritik es dazu gibt.

Von

Wie gewohnt besteht auch dieses Energielabel aus einer Ampel-Skala.

Mit dem neuen Jahr kommt auch eine neue Kennzeichnungspflicht: Seit dem 1. Jänner müssen alle Einzelraumheizgeräte wie Kaminöfen oder Tischherde mit dem Energielabel gekennzeichnet sein.

Optisch scheint das Label bereits sehr vertraut: Es sieht ähnlich aus wie die Kennzeichnungen von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Kühlschränken. Die Ampel-Skala reicht über neun Stufen von A++ bis G und gibt darüber Auskunft, wie effizient und umweltfreundlich das Gerät ist. Ein Einzelraumheizgerät mit der Klasse A++ ist demnach das energieeffizienteste am Markt.

Außerdem enthält das Energielabel Informationen über den Namen und die Modellkennung des Lieferanten, die direkte und indirekte Wärmeleistung in Kilowattstunden und Symbole für die direkte und indirekte Wärmeleistung.

Eingeführt wurde die Kennzeichnung, um Heizungen, die verschiedene Brennstoffe nutzen, besser vergleichen zu können. Bisher schnitten Öl und Gas im Vergleich zu Holz beim Heizwert deutlich besser ab. Die Umweltbelastung durch fossile Brennstoffe wird jedoch völlig außer Acht gelassen.

Folgen Sie der Autorin auf Twitter: @Ott_Magdalena