Corona-Krise

Corona beflügelt Geschäft beim Anlagenbauer Zauner

Für den oberösterreichischen Zulieferer für Fernwärme- und -kältesysteme Zauner bedeutet die Corona-Krise ein Umsatzplus. Das Unternehmen dürfte nun von der Impfstoffsuche zusätzlich profitieren.

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Zauner profitiert von der Suche nach einem Corona-Impfstoff.

Der Anlagenbauer Zauner mit Sitz in Wallern im Bezirk Grieskirchen kommt offenbar gut durch die Corona-Krise und dürfte von der Suche nach einem Impfstoff sogar profitieren: Nachdem das Unternehmen den Umsatz im per 31. März abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 um 35,3 Prozent auf 133,5 Millionen Euro gesteigert hat, rechnet man heuer nochmals mit zehn Prozent Plus, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Montagsausgabe. Derzeit werden sogar 60 Mitarbeiter gesucht.

Impfstoffsuche verbessert Auslastung deutlich

Zauner hat sich in den vergangenen Jahren breit aufgestellt. Dass das Unternehmen nicht nur für Fernwärme- und -kältesysteme oder Kraftwerkstechnik zuliefert, sondern auch für die Pharmabranche, dürfte ihm heuer - anders als vielen anderen - ein Umsatzplus bescheren. Derzeit baue man für namhafte Hersteller Anlagen zur Impfstoffproduktion bzw. rüste diese um, sagt Franz Maurer, der gemeinsam mit Manfred Zauner die Geschäfte führt. "Unsere Auslastung ist besser als im Vorjahr", so Maurer. Derzeit werden rund 60 Mitarbeiter gesucht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei Zauner lag 2019/20 bei 6,7 Millionen Euro. Die Exportquote beträgt 60 Prozent. (apa/red)

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