F-Gase

Chemours stellt Vertrieb von Hoch-GWP-Kältemitteln ein

Mit 1. Januar 2020 beendete das Chemieunternehmen Chemours die Lieferung von Kältemitteln mit hohem Treibhauspotenzial in der EU. Zu den Hoch-GWP-Kältemitteln zählen R-404A und R-507A.

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Chemours stellt die Lieferung von Hoch-GWP-Kältemitteln ein.

Das international tätige Chemieunternehmen Chemours unterstützt den durch die F-Gas-Verordnung der Europäischen Union angeregten Marktübergang zu nachhaltigeren Kältemitteln und stellt die Lieferung von Kältemitteln mit hohem Treibhauspotenzial (GWP) ein. R-404A mit einem GWP von 3.922 und R-507A, dessen GWP bei 3.985 liegt, werden von dem Unternehmen nicht länger geliefert.

Verordnung greift

Die F-Gas-Verordnung schreibt spezifische Verwendungsverbote vor. Seit dem 1. Januar 2020 ist die Verwendung von stationären Kühlgeräten verboten, die Kältemittel mit einem GWP von 2.500 oder mehr enthalten oder deren Funktionsweise davon abhängt - mit Ausnahme von Geräten, die für Anwendungen vorgesehen sind, bei denen Produkte auf Temperaturen unter -50 Grad Celsius abgekühlt werden.

Darüber hinaus sieht die Verordnung über einen Zeitraum von 15 Jahren eine schrittweise Reduktion der am Markt verfügbaren HFKW vor. Die nächste Stufe tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine Umstellung von Kältemitteln mit hohem GWP wie R-404A und R-507A auf solche mit verringertem GWP notwendig. Chemours bietet verschiedene Lösungen für einen reibungslosen und effizienten Umstieg, darunter das Kältemittel Opteon XP40 (R-449A) für den Retrofit bestehender Anlagen sowie die langfristig einsetzbaren und nachhaltigen Opteon XL40 (R-454A) und XL20 (R-454C) für Neuanlagen.

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