Kältemittel-Schmuggel

Bulgarische Zollbeamte beschlagnahmen 500 Kilogramm illegales Kältemittel

Im Süden Bulgariens an der Grenze zur Türkei konnten Zollbeamte knapp 500 Kilogramm illegale Kühlmittel sicherstellen. An der Zollstelle Kapitan Andreevo ist das keine Seltenheit.

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Fast 500 Kilogramm an illegalem Kältemittel beschlagnahmten bulgarische Zollbeamte an der Grenze zur Türkei.

Auch während der Corona-Krise geht der Kältemittel-Schmuggel weiter: Knapp 500 Kilogramm an illegalem Kältemittel beschlagnahmten Zollbeamte in Südbulgarien an der Grenze zur Türkei. Am 5. Mai wurde der Lastwagen von einem der Zollbeamten für eine gründliche Inspektion einschließlich der Verwendung von Röntgengeräten ausgewählt. Daraufhin entdeckten die Beamten insgesamt 490 Kilogramm R134a und R404a in Zylindern, die innerhalb der EU nicht zugelassen sind. Die nicht nachfüllbaren Behälter waren zwischen der zulässigen Ware versteckt. 

Türkische Grenze ist bei Schmugglern beliebt

Die bulgarische Grenze zur Türkei scheint bei türkischen Schmugglern äußerst beliebt zu sein. Im Januar beschlagnahmten Mitarbeiter der Zollstelle Kapitan Andreevo 12.977 Kilogramm R134a-Kältemittel aus der Türkei. Wieder wurde das Kältemittel versteckt zwischen gesetzlich deklarierten Waren entdeckt. Letztes Jahr wurden bei einer routinemäßigen Suche nach einem in türkischem Besitz befindlichen Lastwagen in Kapitan Andreevo 96 Zylinder gefunden, wobei 1.123,2 Kilogramm R134a und R404A zu den deklarierten Waren gehörten. Weitere Beschlagnahmen wurden im vergangenen Jahr von Zollbeamten in Lesovo, ebenfalls an der türkischen Grenze, vorgenommen.