Kühlschrank-Verbot

Boris Johnson muss sich mit Kühltechnik beschäftigen

In Großbritannien wurde eine Petition für die Einführung eines Verbots von offenen Kühl- und Gefrierschränken in Supermärkten gestartet. Es wurden bereits mehr als 22.000 Unterschriften gesammelt. Damit muss die Regierung auf die Petition reagieren.

Offene Kühlregale sind enorme Energiefresser.

Offene Kühlregale und Gefrierschränke sollen in britischen Supermärkten bald Geschichte sein – zumindest, wenn es nach dem 28-jährigen Jonathan Golding aus Brighton geht. Golding hat vergangenen Monat eine Online-Petition für ein Verbot von Kühl- und Gefrierschränken ohne Tür gestartet und bereits mehr als 22.000 Unterschriften gesammelt. 

Energieverschwendung im Supermarkt

"Einzelhändler verschwenden in Großbritannien unnötige Mengen an Energie durch den Gebrauch von offenen Kühl- und Gefrierschränken", heißt es in der Petition. Mit dem Verbot dieser Kühlgeräte soll einerseits Energie gespart, andererseits ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden. 

Bereits ab 10.000 Unterschriften muss sich die britische Regierung mit der Petition auseinandersetzen und eine Antwort geben. Erreicht die Online-Petition über 100.000 Unterschriften, muss sie sogar im Parlament diskutiert werden. Die Chancen dafür stehen gut, denn die Petition läuft noch bis 14. Dezember.