Klimaneutrale Gebäude

Atos und Johnson Controls schließen Partnerschaft

Das Ziel ist, Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor dabei zu unterstützen, ihren Weg zu „Net Zero“ zu beschleunigen. Dafür stellen die beiden Unternehmen End-to-End-Beratungsdienste sowie digitale und andere Schlüsselkompetenzen zur Dekarbonisierung bereit

Unternehmen Atos Johnson Controls Partnerschaft Klimaneutrale Gebäude

Atos und Johnson Controls haben kürzlich eine globale Partnerschaft angekündigt. Ziel ist es, Kunden bei der Entwicklung und nachhaltigen Umsetzung ihrer „Net Zero“-Strategie zu unterstützen, indem sie die Kohlenstoffemissionen ihrer Gewerbe-, Industrie- und Bürogebäude reduzieren. Denn in den nächsten zehn Jahren müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen um 45 Prozent gesenkt werden, um das Ziel des Pariser Abkommens – die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen – zu erreichen. Angesichts der Klimakrise führen Regierungen auf der ganzen Welt neue Gesetze und Umweltstandards ein, um Net-Zero-Ziele zu erreichen. In Regionen wie Europa und den USA ist die Dekarbonisierung von Gebäuden ein wesentlicher Bestandteil der Lösung, da Gebäude etwa 40 Prozent der globalen Emissionen ausmachen. 

„Nachhaltige Gebäude sind sowohl für Gemeinden als auch für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, die Emissionen in Richtung Null zu senken. Zusätzlich zu den direkten Kosteneinsparungen können sie unglaubliche Vorteile für die Umwelt und das Wohlbefinden bieten und zu Trägern eines positiven Wandels werden. Die Partnerschaft zwischen Johnson Controls und Atos stellt einen neuen Schritt in Richtung dieses gemeinsamen Ziels dar, indem sie Dekarbonisierungsstrategien und Net-Zero-Projekte in die Tat umsetzt“, erklärt Elie Girard, CEO von Atos. 

Gebündelte Kompetenzen für klimaneutrale Gebäude

Atos und Johnson Controls planen daher ihre jeweiligen Kompetenzen zu bündeln, um Kunden dabei zu helfen, die Kohlenstoffbilanz von Gebäuden besser zu bewerten, zu planen, zu verwalten, zu erfassen und zu prognostizieren. Das Net-Zero-Transformations-Portfolio von Atos umfasst Beratungslösungen seines Tochterunternehmens EcoACt, wie etwa Digital Decarbonization Assessments (DDA) und die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien. Diese Dienstleistungen werden durch das OpenBlue-Net-Zero-Buildings-Portfolio von Johnson Controls ergänzt, das es Kunden ermöglicht, ihre Nachhaltigkeitsstrategie und -ziele zu erreichen, die zu einer Verbesserung der Energieeffizienz und Verringerung der entsprechenden Kohlenstoffemissionen um 50 Prozent und mehr führen können.

Neue digitale Funktionen: KI-gestütztes Echtzeit-Monitoring und -Reporting

Die Unternehmen planen zudem eine Zusammenarbeit zur Bereitstellung neuer digitaler Funktionen, indem sie die Vorteile der Digital Decarbonization Exchange (DDX) von Atos, die auf der Grundlage des Atos Digital Hub aufgebaut ist, mit der OpenBlue-Plattform und der Net-Zero-Advisor-Lösung von Johnson Controls zusammenführen, die Kunden durch KI-gestütztes Echtzeit-Monitoring und -Reporting von Nachhaltigkeitsmetriken sowie sauberer Energie unterstützt. 

Energieeinsparung im Einklang mit Net Zero-Ambitionen

„Unsere Kunden haben ein klares und starkes Bedürfnis, die Kohlenstoffemissionen als Teil der globalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu reduzieren, wobei viele eine Dekarbonisierung bis 2030 anstreben“, sagt George Oliver, Chairman und CEO von Johnson Controls. „Gemeinsam verfügen Atos und Johnson Controls über ein leistungsstarkes Portfolio sich ergänzender Dekarbonisierungslösungen und offener Technologieplattformen, um unsere Kunden, Unternehmen und andere, bei der Senkung der Kohlenstoffemissionen zu unterstützen und gleichzeitig ein Umfeld für gesunde Menschen, gesunde Orte und einen gesunden Planeten zu schaffen“, fügt Oliver hinzu.

Die gemeinsame Kooperation in Bezug auf Daten und Dienstleistungen soll es den Kunden daher auch ermöglichen, ein erstes detailliertes Verständnis ihres Energieverbrauchs zu erlangen. Außerdem sollen sie in die Lage versetzt werden, eine Strategie und ein Implementierungsprogramm für Lösungen zu entwickeln, die auf eine Energieeinsparung im Einklang mit ihren Net Zero-Ambitionen abzielen.