Jubiläum

50 Jahre Zentralheizen

Vor 50 Jahren wurde in der Windhager Kessel-Fertigung der erste wasserführende Zentralheizungskessel hergestellt. Damit begann nicht nur für Windhager eine neue Ära, die von Wachstum und Innovation geprägt war.

Windhager Kessel-Konstruktion aus den 60ern.

Der Salzburger Heizexperte Windhager zählt zu den traditionsreichsten Kesselherstellern der Branche und ist heute die führende Marke für das moderne Zentralheizen mit Holz und erneuerbare Energien. Gegründet im Jahr 1921 kann das Unternehmen heute auf fast 100 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Einer der wichtigsten Meilensteine war dabei die Produktion der ersten wassergeführten Zentralheizung im Jahr 1969.

Die Idee zum ersten Windhager Zentralheizungskessel

Die erste serienreife Windhager Zentralheizung geht interessanterweise auf einen findigen Produktions-Mitarbeiter zurück. Der damalige Schweißerei-Meister wollte vor 50 Jahren für seinen eigenen Bedarf eine Heizung bauen, die die Wärme über Wasserleitungen in seiner ganzen Wohnung verteilt. Nach Rücksprache mit der Firmenleitung machte sich der Fachhandwerker an den Umbau eines 36 cm breiten Windhager Etagenherdes. Er ersetzte den Schamotteeinsatz für Holz und Kohle kurzer Hand durch einen Wasserwärmetauscher und einen Hebe-Rost. In seiner Wohnung verlegte er Rohre und montierte Radiatoren sowie ein Ausdehnungsgefäß, das damals noch offen war. Eine Heizungspumpe gab es damals noch nicht, das System funktionierte mit reiner Schwerkraft. Das war die Geburtsstunde der Windhager Zentralheizung.

Neue Vertriebsstruktur: Partner-Installateure

Mit dem Start des Zentralheizens wurde es schnell klar, dass anstelle der bisherigen Ofen-Händler eine neue Vertriebsstruktur mit technischer Fach-Kompetenz notwendig war. So konzentrierte sich Windhager auf die Zusammenarbeit mit fachkundigen Installateuren. Diese fundamentale Vertriebs-Umstellung ist dem Unternehmen so gut und schnell gelungen, dass bereits nach drei Jahren einige hundert dieser neuen Etagen-Zentralheizungen über die Partner-Installateure verkauft werden konnten. Das Ziel war und es bis heute, die Kompetenz ausgewählter Installateure in Bezug auf Verkaufsberatung, Planung und Montage soweit zu optimieren, dass diese den größtmöglichen Qualitätsanspruch zum Nutzen des Heizungsbetreibers sicherstellen.

Von der Hybrid-Lösung zum ersten Pelletskessel

Windhager hat es immer wieder geschafft, Impulse in der Heizungsbranche zu setzen und seine Vorreiterrolle stetig auszubauen. In den siebziger Jahren erreichten die Stückzahlen dann rasch die 1.000er Marke ‑ und die Windhager-Etagenheizung war in aller Munde. Zu dieser Zeit wurden dann auch die ersten Zentralheizungskessel für den Keller entwickelt.

In den 80er Jahren eroberte Windhager mit einem Baukastensystem für Öl-, und Festbrennstoffkessel sowie Warmwasserboilern endgültig die Marktführszene in Österreich. Die Besonderheit an dieser Heizlösung war, dass erstmals zwei Kessel sowohl rauchgasseitig als auch hydraulisch verbunden wurden. Dies war die Geburtsstunde der Windhager Systemtechnik, die auch heute noch einzigartig effiziente und funktionssichere Heizungskombinationen ermöglicht. Für Furore sorgte das Unternehmen auch Ende der 90er mit dem ersten selbst entwickelten Pelletskessel, dem PMX. Durch seine innovative Technik setzte der Kessel Maßstäbe bei Bedienkomfort und Sicherheit. Revolutionär war vor allem die von Windhager patentierte vollautomatische Pellets-Saugzuführung, mit der die Pellets besonders flexibel und schonend vom Lager zum Kessel transportiert wurden. Diese Art der Pelletszuführung ist heute noch Stand der Technik.

© Windhager

Baukastensystem Öl-/Festbrennstoffe.

Klarer Schwerpunkt: Modernes Heizen mit Holz

Bestärkt durch den Erfolg des PMX und den wachsenden Trend zu erneuerbaren Energien konzentriert sich Windhager seit Ende der 90er wieder auf die Entwicklung und Herstellung komfortabler Holzbrennstoff-Heizlösungen. Das Ergebnis sind einzigartige Innovationen wie der Hackgut-Vergaserkessel PuroWIN. Dieser emittiert ganz ohne Staubabscheider Emissionen, die kaum mehr messbar sind und lässt sich erstmals auch an ein Hackgut- Saugsystem anbinden. Der Brennstoff kann damit selbst über kurvige Strecken bis zu 25 Meter weit bzw. 7 Meter hoch befördert werden. Auch beim Pelletsheizen gelingt es Windhager immer wieder, Maßstäbe zu setzen. Seit dem PMX hat das Unternehmen vier Pelletskessel-Generationen auf den Markt gebracht und dabei mehr als eine Milliarde Betriebsstunden Erfahrung gesammelt. Das Windhager Flaggschiff, der Pelletskessel BioWIN2 Touch, verbindet das Beste aus 20 Jahren Pellets-Erfahrung: Robuste Verarbeitung, eine patentierte Brennstoffzuführung, komfortable Reinigungsmechanismen und eine innovative Regelung mit Touch-Funktionen sowie App-Bedienung.

„Unser Anspruch: Mit Qualität für Begeisterung sorgen“

Heute, knapp 100 Jahre nach der Unternehmens-Gründung und 50 Jahre nach dem ersten Windhager-Kessel, zählt Windhager in punkto Sortiment und Qualität zu den führenden Anbietern für das heute sehr vielfältige Zentralheizen mit Holz. „Eine Marke braucht Herkunft und Tradition. Hier stand bei Windhager von Anbeginn an das “Feuer“ im Mittelpunkt, erklärt Eigentümer Gernot Windhager. „Vom ersten Tag an unverändert geblieben ist auch unser unbedingter Premium-Anspruch an unsere Produkte und Dienstleistungen. Um das zu erreichen, produzieren wir im eigenen Werk in Seekirchen bei Salzburg mit den höchsten Fertigungstiefen in unserer Branche. Mit dieser Qualität und mit dem täglichen Einsatz des gesamten Windhager-Teams ist es unsere Motivation und Anspruch, für Begeisterung und eine starke Vertrauensbasis bei den Fachpartnern im Handwerk zu sorgen. Darin sehen wir unsere Verantwortung. Der zufriedene Windhager-Kunde war und ist der beste Verkäufer. Daran hat sich seit fast 100 Jahren nichts geändert“.

(Entgeltliche Einschaltung)